Partnervermittlung für Vögel


Richtlinien für die Aufnahme, Verpaarung und Vermittlung von Agaporniden in Kürten

In Kürten ist es möglich
  • Agaporniden abzugeben, so dass sie in Vereinseigentum übergehen (Abgabe nur möglich falls Platz vorhanden, ansonsten besteht Aufnahmestopp)
  • Agaporniden - Paare mit Schutzvertrag zu übernehmen
  • zur Verpaarung solche Tiere zurückzubringen, die einmal von AiN vermittelt wurden, also immer noch vereinseigene Tiere sind
Es ist nicht möglich
  • externe Tiere, die nicht Eigentum des Vereins sind, zur Partnersuche zu bringen
Ausgenommen hiervon sind
  • externe Tiere, die nicht Eigentum des Vereins sind, jedoch Mitgliedern des Vereins gehören.Für diese Tiere wird es grundsätzlich möglich sein, zur Verpaarung nach Kürten zu kommen, jedoch nur nach Absprache und solange kein Aufnahmestopp herrscht. D.h. der kurzfristige Beitritt zum Verein sichert nicht automatisch einen Platz zur Verpaarung!

Ablauf einer Verpaarung

Vögel, die einzeln gehalten wurden oder Vögel, die ihren Partner verloren haben, bekommen bei uns die Chance, einen neuen Vogelpartner zu finden.

Wir nehmen den zu verpaarenden Einzelvogel auf und er erhält in einer Voliere mit weiteren unverpaarten Tieren der passenden Art die Möglichkeit, sich seinen Partner selbst zu wählen. Aus unserer Sicht ist dies die sinnvollste Art, einen Vogel neu zu verpaaren.
Zur Verpaarung schließen wir mit dem Tierbesitzer folgenden Vertrag ab.

Wenn aufgrund Alter und/oder schwerwiegender körperlicher Einschränkungen (Behinderungen) des zu verpaarenden Vogels eine freie Partnerwahl nicht vertretbar ist, suchen wir gemeinsam mit dem Halter nach einer individuellen Lösung, damit auch dieser Vogel einen neuen Partner findet, der zu ihm passt.


WICHTIGER HINWEIS, bitte lesen!

Einzelvögel, die wir bei uns aufnehmen, damit sie sich bei uns verpaaren, halten wir zusammen mit den unverpaarten Tieren von Agaporniden in Not e.V. in einer Voliere. So bieten wir den Vögeln eine maximale Auswahl an potenziellen Partnervögeln an, eine vorherige Selektion durch den Menschen findet nicht statt.

Aus logistischen und praktischen Gründen läßt es sich also nicht vermeiden, daß auch solche Einzelvögel, die nach erfolgreicher Paarbildung zurück zu ihren Besitzern sollen, aufeinander treffen und sich möglicherweise untereinander verpaaren. Auf eine solche Paarbildung haben wir als Menschen wenig Einfluß; Einfluß zu nehmen bedeutet eine Einschränkung der freie Partnerwahl.

Sollten sich 2 Vögel finden, die 2 verschiedenen Besitzern gehören, ist idealerweise ein Vogelhalter bereit, auf "seinen" Vogel zu verzichten (möglicherweise im Austausch gegen ein anderes Vogelpärchen).

Wir bitten daher alle Vogelbesitzer, sich dieser Möglichkeit bewusst zu sein und sich mit der Fragestellung des eventuellen Verzichts vor der Abgabe eines Vogels zur Verpaarung auseinander zu setzen, so daß im Zweifelsfalle eine Einigung erzielt werden kann, mit der vor allem die Vögel leben können. Bitte haben Sie Verständnis, dass Ihre Erklärung über Verzicht oder Nichtverzicht im Verpaarungsvertrag verbindlich ist. Vielen Dank!